Wollte man bestimmen, was Europa von anderen Weltregionen unterscheidet, so ist es sein Ursprung: die... »mehr
Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 bietet eine Riesenchance zu zeigen, wie das Ruhrgebiet ist: lebendig, vielfältig, abwechslungsreich, mit begeisterungsfähigen Menschen und 275.000 Sängerinnen und Sängern.
Ganz viele davon leben und musizieren in Hagen !
Weitere Informationen finden Sie beim Kulturbüro der Stadt Hagen.

Am Hans-Werner-Henze-Projekt der RUHR.2010 sind Theater, Orchester und Ballett in erheblichem Umfang beteiligt.
Das balletthagen plant für die Spielzeit 2010/2011 einen Tanzabend unter dem Arbeitstitel „Molière“ mit Henzes Ballett „Le disperazioni del Signor Pulcinella“ sowie Musik aus Jean-Baptiste Lullys „Le bourgeois gentilhomme“.
Das philharmonische orchesterhagen hat in der Spielzeit 2009/2010 einen der bedeutendsten zeitgenössischen Tonsetzer als „Komponist für Hagen“ zu Gast. Detlev Glanert, Schüler von Hans Werner Henze, wird im Programm des philharmonischen orchesterhagen mit drei groß dimensionierten Werken vertreten sein.
Die enge Zusammenarbeit mit Detlev Glanert wird sich auch in seiner Tätigkeit als Juryvorsitzender eines Kompositionswettbewerbes äußern. In bislang weltweit einzigartiger Form wird das philharmonische orchesterhagen erstmals einen Kompositionswettbewerb ausschreiben, in dem die Teilnehmer ein Werk für professionelles Sinfonieorchester und Schülergruppen schreiben werden. Im Bereich der Oper steht ebenfalls ein Werk des Henze-Schülers Glanert auf dem Programm:
die Neueinstudierung der Oper „Die drei Rätsel“. In diesem außergewöhnlichen Projekt arbeiten Kinder und Erwachsene, Laien und Profis auf der Bühne und im Orchestergraben zusammen. Im Rahmen des Projektes !Sing wird das phiharmonische orchesterhagen an der Aufführung von Mahlers Achter Sinfonie, der sogenannten Sinfonie der Tausend, mitwirken. Zusammen mit anderen Orchestern der Region wird dieses höchst aufwendige Werk im September 2010 in der Duisburger Kraftzentrale zur Auführung gelangen – 100 Jahre nach seiner Uraufführung.
Das Projekt „ZÄUNE“ (im Rahmen von TWINS) der jungen bühne lutzhagen will mit verschiedenen Mitteln der Kunst versuchen, mit jungen Menschen aus drei religiös unterschiedlich orientierten Gemeinschaften gemeinsame Wurzeln zu definieren, kulturelle Unterschiede zu benennen und Gemeinsamkeiten nachzuspüren. Die Standortbestimmungen werden mit Jugendlichen jüdischen Glaubens in Hagens Partnerstadt Modi’in (Israel), mit Jugendlichen christlichen Glaubens aus Berlin (Zehlendorf) sowie jungen Muslimen aus Hagen separat in ihren Heimatstädten erörtert und künstlerisch erarbeitet. Durch die Begnung der drei Gruppen in einer gemeinsamen Aufführung im Rahmen der RUHR.2010 sollen Gemeinsamkeiten ins Bewusstsein gerückt werden.